Magic Gear Teil 1 – Playmats

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Im ersten Teil der Magic Gear-Kolumne auf Aarebogemagic erklärt euch Magic Nuss warum Playmats ein wichtiges Gadget für Magic Spieler_innen ist.

Magic Nuss startet eine neue Kolumne zum Thema Magic Gear. In mehreren Beiträgen gehe ich auf das breite Zubehör der Magicwelt ein und erkläre euch welche Produkte und Marken ich bevorzuge, mit denen ich die Turniere bestreite. Somit werde ich kürzere Berichte über die Themen Playmats, Deckboxen, Sleeves, Aufbewahrungsboxen, Tradebinders, Würfel und Tokens schreiben. Falls ich etwas vergessen haben sollte, könnt ihr dies gerne in den Kommentaren anmerken und ich werde einen Artikel dazu verfassen.

Als ich vor rund fünf Jahren anfing Magic zu spielen, da fragte ich mich ständig für was eine solche Spielmatte nützlich sein soll. Die sind ja auch nicht gerade günstig. Lange spielte ich deshalb ohne Playmat und kam ziemlich gut damit durch den Magicalltag. Bis eines Tages etwas Kleingeld übrig blieb und ich zusammen mit einem Freund eine Bestellung Playmats aufgab. Was konnte mich überzeugen, eine Playmat zu bestellen? Natürlich Liliana. Hier meine erste Playmat:

Die Playmat kostete mich ca. 25.- CHF. Heute ist der MKM-Preistrend auf 72,09 Euro (Stand 16.09.2019) und die günstigste verfügbare Playmat ist 100.- Euro. Somit sogar noch ein schönes Investment.

Ich bin schon ein bisschen Playmatsüchtig geworden und wenn mir ein neues Artwork gefällt, dann kaufe ich mir auch die entsprechenden Gummirolle davon. Heute ist für mich die Playmat bei einer Partie Magic kaum wegzudenken. Insbesondere bei grösseren Turnieren finde ich sie ein nützliches Gadget. Für was? Manchmal können die Turniere ziemlich eng bestuhlt sein. Gerade in dieser unangenehmen Situation ist es wichtig den eigenen Platz am Tisch zu markieren. Und hier kommt die Playmat ins Spiel. Diese Fläche gehört euch. Das wird durch das Ausrollen der Playmat auch für eure Nachbar_innen erkennbar. Und glaubt mir, genügend Platz zu haben ist wichtig, gerade wenn man 5-9 Runden pro Tag spielt.

Es ist jedoch selten zu beobachten, dass jemand ohne Playmat an solch einem Turnier spielt. Ist ja auch kein Problem. Dennoch sollte man sich nicht wundern, wenn man mit ein bisschen Pech zwischen zwei Giganten eingepfercht wird, die beide eine Playmat haben. Von mir aus gesehen ist dies der eigentliche Nutzen von Playmats. Ich musste auch zuerst die unangenehe Erfahrung machen eingeklemmt zu werden. Dehalb werde ich nun immer mit einer Playmat an Turnieren auftauchen.

Neben dem Platzvorteil an Turnieren finde ich es auch toll, wie die Playmats Vorlieben der Kontrahent_innen wiederspiegeln. Sie kann auch Ausdruck einer Persönlichkeit sein oder einer Präferenz für ein gewisses Artwork, das der/dem Besitzer_in gefällt. Somit kommen meist auch gute Gespräche zustande, wenn man das Gegenüber auf das Artwork der Playmat anspricht.

Am GP Bologna vor rund zwei Jahren hatte ich diesbezüglich eine lustige Begegnung. Mein Gegner packte eine Bar-Matte von Guinness aus und spielte auf ihr wie auf einer Playmat. Die Bar-Matte war zwar winzig klein, es sah aber echt lustig aus. Als ich den Gegner lachend auf die Matte ansprach, entgegnete er mir mit einem Lachen, dass dies seine Lieblingsbiermarke sei und er deshalb gerne damit spiele.

Ich finde insbesondere Playmats toll, die nicht gerade jede_r hat, aber dennoch original von UltraPro sind. Diese gibt es zum Beispiel beim OriginalMagicArtStore (OMA). Die Playmat gibt es ab 40 Dollar, aber es fliesst ein grösserer Teil des Geldes an die Künstler_innen, was bei den klassischen Store-Playmats (anscheinend) weniger der Fall ist. Hier eine kleine Auswahl davon:

by Randy Gallego
by Jason Rainville
by Liz Danforth
Mein Lieblingsartist Nils Hamm!

Sonst kaufe ich meine Playmats direkt auch bei den Homepages der Künstler_innen. So zum Beispiel bei Magali Villeneuve:

by Magali Villeneuve. Eine meiner absoluter Lieblingsplaymats.
by Magali Villeneuve

Oder auch bei Chris Rallis:

by Chris Rallis
by Chris Rallis

Oder bei Steve Argyle:

by Steve Argyle. Lili ist einfach unschlagbar!

Und hier noch ein kleiner Bonus weiterer Playmats, die ich gerne unter meinen Karten sehe:

by Scott M. Fischer
by Zack Stella. Der lacht einfach so lustig 😀
by Volkan Baga

Als Playmatfanatiker ist mir aber auch der Schutz meiner Gummirollen sehr wichtig. Es gibt diverse Alternativen von unterschiedlichen Anbietern. Meine erste Playmat Tube war von UltraPro:

Quelle: https://www.trollandtoad.com/game-supplies/playmats/ultra-pro-clear-playmat-and-art-work-tube-up82859-/1047907

Für unter 10.- CHF erhältlich ist die Tube von UltraPro das günstigste hier vorgestellte Produkt. Als ich die Tube kaufte, war sie ziemlich in Ordnung. Aber mit der Zeit wurde der Gummi an beiden Enden langsam spröde und verabschiedete sich in den weiten Hallen der Nerdversammlungen. Auch kann es schnell passieren, dass das Plastik unter Druck anfängt Risse zu bilden.

Danach entschied ich mich für einere elegantere Variante von Ultimate Guard. Die Flip’n’Tray Mat Case finde ich sehr hochwertig und bietet sogar in einer kleinen Schublade noch Platz für Würfel oder Spielsteine:

Quelle: https://ultimateguard.com/de/accessories/flip-n-tray-mat-case#/31-farbvarianten-petrol

Die gibt es schon so zwischen 30-40.- CHF, je nach Shop. Nicht gerade ein günstiges Produkt, aber sehr hochwertig und langlebig. Nach kurzer Zeit musste ich mich aber wieder davon trennen. Wie vielleicht auch bei einigen unter euch, habe ich in meinem Tagesrucksack nur wenig Platz. Und da noch Deckbox und Playmat reinzuquetschen ist manchmal nicht einfach. First World Problem. Ich weiss. Die Ultimate Guard-Variante von oben nimmt ziemlich viel Platz ein und ist durch das Würfelfach nochmals länger. Ich sah mich also nach einer besseren Lösung um. Dabei stiess ich auf den MatPod von Ultimate Guard:

Quelle: https://ultimateguard.com/en/accessories/matpod

Und ich muss euch eines sagen: ich liebe dieses Produkt! Es passt wunderbar in den Rucksack, es schützt die Playmat gut und durch den Verschluss kann man ganz einfach und schnell die Playmat rausnehmen oder wieder versorgen. Und dafür muss man die Tube nicht mal aus dem Rucksack nehmen! Den MatPod gibt es in den meisten Länden schon ab 20-25.- CHF und ist den Preis sowas von wert. Es gibt sicher auch noch weitere Playmat Tubes von anderen Anbietern. Für mich steht jedoch klar der MatPod als Sieger da und ist mein stetiger Begleiter geworden.

Hoffentlich hattet ihr ein paar spannende Minuten beim Lesen dieses ersten Teils der Magic-Gear Kolumne. Welche ist eigentlich eure Lieblingsplaymat, auf die ihr nicht mehr verzichten könnt? Lasst es mich doch wissen mit einem Kommentar gleich hier unten dran. Das nächste Mal werde ich über das Thema Deckboxen berichten. Eure Magic Nuss

Autor

Magic Nuss ist passionierter Modern und Limited Spieler. Mit seinen Artikeln und Berichten versorgt er die Schweizer Magic Community mit den aktuellsten Themen und Geschehnissen rund um unser heiss geliebtes Sammelkartenspiel. Wenn Magic Nuss gerade nicht in die Tasten haut, dann trifft man den Jund-Fanatiker auch hie und da in den Berner Ligen oder an internationalen Grand Prix. Magic Nuss legt grossen Wert auf Fairness im Spiel und in der Magic Community.

Autor: Magic Nuss

Magic Nuss ist passionierter Modern und Limited Spieler. Mit seinen Artikeln und Berichten versorgt er die Schweizer Magic Community mit den aktuellsten Themen und Geschehnissen rund um unser heiss geliebtes Sammelkartenspiel. Wenn Magic Nuss gerade nicht in die Tasten haut, dann trifft man den Jund-Fanatiker auch hie und da in den Berner Ligen oder an internationalen Grand Prix. Magic Nuss legt grossen Wert auf Fairness im Spiel und in der Magic Community.

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