Modern – 11/12/2019

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Ligaupdate zum Turnier 18 von 24 der Saison 8

Das Turnier Nummer 18 der Saison wurde von 25 Spielern besucht. Nach 17 Turnieren in Serie fehlte der Tabellenführer Pablo Rossi wegen Stress auf der Arbeit. Ebenfalls abwesend aus der Top8 Henning Beywl der seinen Geburtstag feiern durfte sowie Titanshift Meister David Buchmann. Wer von den Absenzen profitiert hat schauen wir uns gleich an.

Ein 4-0 erreichte an diesem Abend keiner, doch der Mann der Saison Philipp Müller feierte gleich seinen nächsten Sieg mit einem 3-1-0 und seinem go-to Deck Simic Oko zusammen mit Stephan Weibel Bant Soulherder und Sebastian Brand mit Bogles.

Mathias Aschwanden (Mono G Ponza), Thomas Riedo (Grixis Control), Pablo Banicles (Jund) und Sandro Scherrer (Affinity) folgen mit 3-1 und mit Reto Bürgin (Jund) und Lucca Imhof (UW Spirits) welche 2-1-1 gegangen sind haben wir noch die letzten CP Gewinner des Abends.


Hier der ernüchternde Abend des Imperators:

2:0 vs Haris Islamovic mit Boros Burn:

Ein gutes Matchup, vor allem wenn man den Würfelwurf gewinnen kann. Game 1 konnte mit einem fiesen Move gewonnen werden. Haris suspendierte gleich 2x Rift Bolt, da hatte aber ein gewisser Meddling Mage etwas dagegen. Als auch noch ein Charming Prince gefunden werden konnte war Schicht im Schacht.

Game 2 hatte Haris einen guten Start mit , jedoch konterten die Humans mit praktisch dem ganzen Set an Sideboardkarten. Knight of Autumn , Auriok Champion & Kambal, Consul of Allocation crashten die Burnparty und verhalfen dem Boss zu einem guten Start in den Abend.

1:1 vs Stephan Weibel mit Bant Soulherder

Ok, nennen wir es ein Horrormatchup für die Humans. Game 1 gingen die Humanen dann auch sang und klanglos an der nicht enden wollenden Valuechain aus Collected Company & Eternal Witness unter. Kein durchkommen auf dem Boden oder in der Luft und kein Reach in Form vom zum Beispiel Kessig Malcontents im Deck. Irgendwann fand Stephan seine Time Warp + Eternal Witness Combo. Zeit zusammenzuschieben.

Game 2 konnte mit Noble Hierarch into 2x Mantis Rider der bestmögliche Start hingelegt werden. Stephan half noch etwas mit dank zwei schmerzhaften Waterlogged Grove. Ein Dismember bevor Blocker auf die Flash Schlange Ice-Fang Coatl besiegelte den Untergang.

Game 3 musste die Entscheidung bringen. Der Start der Humans war nicht mehr ganz so hastig und bald standen da 3 Kopien Soulherder , die munter Coiling Oracle blinkten. Einzig ein viertes Land war Stephan vorerst nicht vergönnt. Die Humans sahen das die Soulherders trotz ihres Spirit – daseins nicht fliegen konnten und schickten erneut die Mantis Rider „Air Force“ in die Luft welche munter die Lebenspunkte attackierten. Einen Zug später konnte ein Plague Engineer auf „Snake“ sowohl die Coiling Oracle Value-Chain stoppen, wie auch Schutz vor allfälligen flashy Ice-Fang Coatl geben. Auf 3 Lebenspunkten unten im vierten Extrazug war jedoch inzwischen ein Worship und ein Knight of Autumn auf dem Feld welche für 8 zusätzliche Leben sorgte. Stephan hat gut entschieden 2x Leben zu gewinnen mit dem KoA. Der letzte Extrazug gehörte dem Boss, welcher alle 3 Soulherder mit einem Deputy of Detention in Gewahrsam nahm sowie einem Hostage Taker , welche den KoA entführte. Plötzlich war das Worship deaktiviert und das Feld offen für einen Angriff. 2 Mantis Rider, 1 Plague Engineer und 1 Meddling Mage waren mit ihrer Attacke jedoch nur für 10 Lebenspunkte gut genug. Also trennten sich die beiden Kontrahenten 1:1 Unentschieden, was am Schluss jedoch für beide Spieler in Ordnung ging. Der Boss feiert damit bereits sein zehntes Draw, was leider unrühmlicher Saison Spitzenwert ist.

1:2 vs Lucca Imhof und seine UW Spirits

Tja, da war er wieder, der alte Kampf zwischen den Tribals. In einem reinen Race, zu welchem dieses Matchup oft verkommt, sind die Spirits, danke mehreren Lords , evasion und Path to Exile im Vorteil.

Game 1 verlief nach diesem Schema. Lucca legte die berühmte Zug 1 Aether Vial, gefolgt von nicht weniger als 3 Lords und einem Path to Exile auf einen schnell wachsenden Champion of the Parish. Die Humans fanden viele ihrer 19 Länder, jedoch nichts was man damit hätte casten können.

Game 2 gingen beide Spieler in den Mulligan Modus. Der Boss konnte 6 Karten halten und Lucca sogar nur 5. Mit einer schnellen Hand war der Ausgleich dank Mana Flood bei Lucca schnell erreicht.

Wieder musste es ein Game 3 richten. Der Boss gönnte sich erneut einen Mulligan und schauten in eine Starthand mit nur einem Land, 2 Noble Hierarch, einem Mantis Rider einem Deputy of Detention sowie einem Charming Prince. Lucca legte T1 Aether Vial, der Boss einen Noble Hierarch. Zug 2 legte Lucca eine Thalia, Guardian of Thraben nach, welche gegen Humans ausser Aether Vial und Dismember eigentlich nichts zu taxieren hat und einfach eine 2/1 First Strike Kreatur darstellt. Zug 2 des Bosses und noch immer kein Land in Sicht. Also entweder Charming Prince legen um ein Land für den nächsten Zug zu finden oder doch lieber den zweiten Noble Hierarch legen? Der Boss entschied sich für das letztere. Lucca legte in seinem Zug 3 weiter Kreaturen nach. Der Boss in Zug 3 immer noch mit einem Land konnte entweder einen Mantis Rider mit zwei exalted triggern in die Luft bringen oder einen Deputy of Detention auf inzwischen 2 Supreme Phantom legen oder mit dem Charming Prince endlich nach Land 2 zu suchen. Der Boss erinnerte sich an den Spruch „always be aggressive“ und flog mit dem Mantis Rider für 5 Schadenspunkte vorbei. In Zug 4 stürzte jedoch das Humans-Kartenhaus zusammen, nachdem ein spiritueller Deputy of Detention beide Noble Hierarch gefangen nahm. Da topdeckte der Boss ganz im Anti-Stile eines Henning eine Aether Vial welche dank der Thalia nicht einmal gecastet werden konnte. Später verhalf ein Path to Exile auf den Mantis Rider zwar endlich Abhilfe im Manascrew Sektor, doch der Charming Prince fand, oh Wunder weitere zwei Aether Vials welche beiden auf den Boden der Bibliothek wanderten. Das wars, zwar noch keine Geisterstunde, doch die Spirits flogen für eine tödliche Anzahl Lebenspunkte vorbei. GGs Lucca!

0-2 vs Thomas Riedo mit Grixis Story Control

Wow, manchmal verschwören sich die Magic Götter gegen einem und man bekommt es in Runde 4 nicht nur mit einem Spieler von einem Kaliber eines Tom Riedo zu tun, sondern auch noch sein brandneues Grixis Control, das gefühlt aus Ländern, 2 für 1 Removalspells und etwas Carddraw bestand.

Game 1 Zug 1 setzte es gleich einen Fatal Push auf den Noble Hierarch. Danach konnten 2 Kitesail Freebooter die restlichen beiden Removalspells entfernen. Leider war es aber nicht lange hin bis dieses fragile Construct implodierte. 2 Into the Story später war trotz voller Lebenspunkteanzahl das Mass für den Boss voll und er schob zusammen. Das Sideboard versprach immerhin ein paar Grindelemente, doch auch Thomas konnte noch mehr Removal aus dem Sideboard holen ( ich weiss, kaum zu glauben).

Game 2 verlief nicht viel besser, Removalspell um Removalspell beförderten die Humans ins Grab und die Hoffnung des Bosses auf ein Comeback in eine ferne Utopie. Nach 5 Kolaghan's Command war dan der Leidensweg für den Abend vorbei. GGs Tom. Grixis 4 Life!

Philipp Müller kann nach seinen Ferien gleich einen Doppelsieg feiern und übernimmt die Spitze. Thomas Riedo, Pablo Rossi und Henning Beywl bleiben aber allesamt im Verfolgerfeld. Pablo Banicles holt mit guten Leistungen in den letzten Wochen einen Platz in den Top 8, auf kosten von Daniel Schläppi und David Buchmann. Michael Mühlemann schafft den Sprung zurück in die Top16 mit Niv-Mizzet Power. Haris, sowie die Zwillinge Lucca und Nicolas sorgen dafür, das schon 3 Interlakener in den Top 32 anzutreffen sind und wenn sie mit gleichem Enthusiasmus weiterspielen liegt in den letzten 6 Turnieren nochmals eine Steigerung drin.

Die Big Game Hunters können bis auf 6 Punkte zu Collective Brutality aufschliessen. Ebenso machen Wizards of the Prost und Lingeris Schlegertrupp Boden auf Sense-Gotteron gut. Team Interlaken arbeitet sich ebenfalls Rang um Rang nach oben.

Nächsten Mittwoch, also am 18. Dezember ist das letzte mal Modern Liga bevor wir in eine zweiwöchige Weihnachts- und Neujahrspause gehen.

Morgen Samstag findet zudem noch das Aareboge Weihnachtsessen statt. Wer noch kommen möchte soll sich doch noch kurz melden bei uns.

Autor

Nach einer Karriere in Street- und Eishockey, wo er die Ehre hatte, für die Schweizer Nati zu spielen fand Dan zurück zu seiner alten Liebe Magic the Gathering. Er gründete die Modern Liga in Bern und engagierte sich im Aufbau der Community in Thun. 2018 hat er den Verein Aareboge Magic mit gegründet und ist aktuell der Vereinspräsident.

Daniel ist stolzer Familienvater, wo er ausserhalb von Magic Kraft schöpfen kann. Er mag auch Filme, Bücher, Brettspiele, Radfahren und Fitness, seinen Garten und gutes Essen ... vermutlich zu sehr.

Turnier Brags: 1x National Finalist, 2x Nationals Top8, 1x Swiss Magic Masters Finalist

Autor: Daniel Fahrni

Nach einer Karriere in Street- und Eishockey, wo er die Ehre hatte, für die Schweizer Nati zu spielen fand Dan zurück zu seiner alten Liebe Magic the Gathering. Er gründete die Modern Liga in Bern und engagierte sich im Aufbau der Community in Thun. 2018 hat er den Verein Aareboge Magic mit gegründet und ist aktuell der Vereinspräsident. Daniel ist stolzer Familienvater, wo er ausserhalb von Magic Kraft schöpfen kann. Er mag auch Filme, Bücher, Brettspiele, Radfahren und Fitness, seinen Garten und gutes Essen ... vermutlich zu sehr. Turnier Brags: 1x National Finalist, 2x Nationals Top8, 1x Swiss Magic Masters Finalist